Im Griesbrei: Don’t work harder. Work smarter.

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Liebe Netzwerkerinnen, liebe Leserinnen und Leser,

was macht man eigentlich, wenn’s stagniert? Wenn das (Geschäfts-)Leben den Rückwärtsgang eingelegt zu haben scheint und man sich fühlt, als ob man in einen großen Topf Griesbrei gefallen wäre, in dem man auch mit maximalen Gestrampel keinen Zentimeter vorankommt? „Never give up“ oder: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert“(Albert Einstein)? Unsere glasklare sfs-Antwort: Sowohl als auch.

 

Unter einer Straßenlaterne steht ein Betrunkener und sucht und sucht. Ein Polizist kommt daher, fragt ihn, was er verloren habe, und der Mann antwortet: „Meinen Schlüssel.“
Nun suchen beide.
Schließlich will der Polizist wissen, ob der Mann sicher ist, den Schlüssel gerade hier verloren zu haben, und jener antwortet: „Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster.“

Aufmerksame Leserinnen und Leser werden die Anekdote des Psychotherapeuten und Philosophen Paul Watzlawick aus „Stur oder doof?„, wiedererkennen. Sie kommt hier nochmal, weil sie einfach so schön ist.
Wenn es stagniert und nicht so weitergeht, wie wir es uns vorstellen, wenn wir den Schlüssel nicht finden können – sind wir dann auf dem Holzweg und suchen unter der falschen Laterne?
Vielleicht.

Oder wir sind genau auf dem richtigen Weg.
Denn Rückschläge und Phasen der Stagnation gehören zum Leben einfach dazu und sind wunderbare Mittel und Wege, um uns aus unserer Komfortzone zu schubsen.

Unsere sfs-Tipps gegen das Griesbrei-Feeling:

  1. Sucht Euch kompetente Gesprächspartner, die zwar wohlmeinend, aber auch ehrlich sind.
    Oder ein Netzwerk wie uns

    Besonders Solopreneure neigen dazu einen Tunnelblick zu entwickeln. Der bringt uns leider auch oft dazu, immer wieder an die gleiche gläserne Decke zu stoßen. Wir erahnen sie vielleicht, sehen können wir sie dank Tunnelblick nicht. Andere schon.
    Holt Euch in Stagnationsphasen ein Feedback von wohlmeinenden, aber ehrlichen Menschen, die Euch (und Euer Business) verstehen. Das kann durchaus wehtun, hilft aber weiter.
  2. Sucht Euch Inspirationsquellen
    Oder ein Netzwerk wie uns

    Seit unserem letzten Netzwerktreffen und Anjas genialem Persönlichkeitstest weiß ich, dass ich ein „S-Typ“ bin. Das hatte ich so nicht bestellt und würde es auch gerne umtauschen, wenn ich’s könnte. Und trotzdem: Der Test hat mir viel gebracht und erklärt einiges. Man kann damit arbeiten, wie Anja sehr schön dargestellt hat. Besser ist es, nicht nur seine Kunden, sondern auch sich selbst zu kennen und einschätzen zu können, statt ewig im „Hätte-hätte-Fahradkette“-Land zu verweilen.
    Was das heißt? Sucht Euch Inspirationsquellen, die Euch Neuland zeigen. Die Komfortzone ist der Platz zum Wohlfühlen, zu neuen Ufern bricht man oft erst auf, wenn einem der A … auf Grundeis geht oder man mit seiner aktuellen Situation nicht (mehr) zufrieden ist. Und wenn man schon aufbricht, dann ist es immer ganz gut zu wissen, wohin.
  3. Don’t work harder. Work smarter
    Besonders in Stagnationsphasen ist die Versuchung groß, noch mehr und noch härter zu arbeiten. Das ist eine nette Idee, bringt aber nicht viel, wenn man dabei in die falsche Richtung rennt oder immer wieder an die gleiche gläserne Decke aus Punkt 1) knallt. Wenn sich das Griesbrei-Feeling eingestellt hat, ist es oft ratsam, langsamer zu werden. Eine Pause einzulegen, sich selbst etwas Gutes zu tun und dann mit Abstand nochmal die aktuelle Situation zu analysieren.

Einen Beitrag darüber, was man außerdem noch tun kann, um voranzukommen, lest Ihr hier:
(Mit etwas Phantasie lassen sich viele Punkte vom Thema Schreiben auf andere Lebens- und Geschäftsbereiche übertragen.)

Warum deine Schreibarbeit für die Katz ist und der Traffic niemals kommen wird

Euch ein schönes und erholsames Wochenende!
Und – ach ja! Unser nächstes sfs-Netzwerktreffen ist am 5. Juli … 🙂

Susanne und Euer sfs

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Verein selbständige Frauen Südholstein, sfs, 2017
Agentur für Bildbiographien, 2017 www.bildbiographien.de

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